Guten Tag!Wir heißen Sprachschule „Unbekanntes Deutschland“ und bestehen seit 2009. Die meisten unserer Besucher und Schüler kommen aus Russland bzw. ist deren Muttersprache Russisch. Für diese sind die Texte auf ssud.de etwas ausführlicher gestaltet als etwa die deutschen. Für die deutsch lesenden Interessenten sind die folgenden Erläuterungen gedacht. In der Sprachschule "Unbekanntes Deutschland" (SSuD) bekommen Kinder und Erwachsene Hilfe beim Erlernen von Deutsch als Fremdsprache. Diese „Hilfe“ hängt dabei von Alter und Vorwissen, von Einzel- oder Kleingruppenunterricht, sowie von der gewünschten und möglichen Intensität ab. Unsere hauptverantwortliche Mitarbeiterin ist Frau Dr. Elena Göthel. Sie bringt neben den Studien entsprechender Fachgebiete, neben verschiedenen Publikationen und dem Doktortitel auf dem Gebiet der Didaktik, weitere Qualifikationen mit, über die auch die anderen Personen, die Umgang mit unseren Schülern haben, verfügen. Da sind Erfahrungen beim Fremdsprachenerwerb und bei der -weitergabe, an Erwachsene und Kinder, menschliche Einfühlungsgabe, Lebenserfahrung und - philosophie, Erfahrung aus realer Wirtschaftstätigkeit in verantwortlicher Position, Kenntnisse der Psychologie und Neurophysiologie. Daraus sind die didaktischen Prinzipien entstanden, die unserer "Unterrichtmethodik" zugrunde liegen. · Wir lernen ganzheitlich und angepasst an den Lernenden: aus den Begegnungen mit Sprache und Handeln werden Entdeckungen gemacht und Strukturen eingeübt. Jede neue Erkenntnis darüber, wie im anderen Land über reale Dinge gesprochen wird, wie man denkt oder sich verhält, ist eine Entdeckung. Diese werden gesammelt, assoziiert, vertieft, in jedem möglichen Licht betrachtet, wiederholt, eingeübt und damit gefestigt. Möglichst alle Lerninhalte sollen an Erfahrung gebunden und reproduzierbar sein, so wie das bei den kleinen Menschen ist, die in ihrer jeweiligen Sprache groß werden. Damit das etwas schneller geht, braucht es Methoden. Der Weg ist dann für jeden Einzelnen immer sein besonderer Weg. Den „Lehrplan“ haben wir vorbereitet, und das Leben, was uns jeden Tag begegnet, hilft dabei ihn auszugestalten. Geprüft wird bei uns natürlich auch. · Deutsch soll nach der Muttersprache eine weitere - keine fremde - Sprache werden. Deshalb gehen wir von Anfang an bei neuen Worten und Erscheinungen möglichst viele Ebenen hinab. Wir wollen mit unseren Gästen die deutsche Sprache von innen verstehen ("so funktioniert es"), und bei jeder Begegnung mit ihr am eigenen kleinen Kosmos weiterbauen, jeder an seinem. Wir lernen dabei, dass 1. Fehler nicht schlimm sind, sondern eine Möglichkeit sich zu verbessern und 2. dass Ängste und negative Erwartungen abgebaut werden können. Zu den schönsten Momenten für die Lehrkräfte gehört es, wenn elfjährige Jungen oder Mädchen ihre erste Anekdote auf Deutsch anbringen oder mit einem neuen Bekannten scherzen. · Die Schüler, die zu uns kommen, sind Menschen mit Körper und Seele, mit Tun und Denken, die beide zusammen für das Handeln und Lernen benötigt werden. Daher haben gemeinsam mit dem Lernen auch ausreichend Schlaf, Bewegung, hochwertiges Essen und Trinken ihre Wichtigkeit. · Wir suchen mit jedem nach den für ihn besten Mitteln zu seinem schnellen Erfolg. Jeder Mensch hat seine Interessen, Wünsche und Erfahrungen - es ist unsere Aufgabe Themen, Texte und Lernsituationen zu finden, die emotional relevant sind und so zu schnellerem Erfolg führen. · Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles (Goethe) – es ist unsere Aufgabe Situationen herbeizuführen, in denen die Lernenden zurecht gelobt werden können. · Am meisten „robust" sind die Kenntnisse, die Menschen aus Erfahrung und Handeln bekommen - es ist unsere Aufgabe Situationen herbeizuführen, die neue aktive Erfahrungen ermöglichen. · Lernen ist eine Interaktion zwischen Persönlichkeiten und wenn Sympathie vorhanden ist, kann sich das positiv auf Erfolge auswirken. Das ist einer der Gründe dafür, dass wir uns unsere Schüler aussuchen. Wir behalten uns vor Interessenten abzuweisen. · Der Spracherwerb und sämtlicher Unterricht erfolgt bei uns über direkte Kontakte, mit Hilfe aller Sinne, die dem Menschen gegeben sind. Dazu kommen Papier und Schreibgerät, um Dinge schriftlich festzuhalten. Elektronische Geräte kommen nur zum Einsatz, wenn wir etwas zu Gehör bringen oder zeigen wollen, das zum Unterricht gehört. Es gibt keinen Fernseher, kein Radio, das Mobiltelefon und elektronische Bücher werden zur Aufbewahrung abgegeben (bei Kindern und Jugendlichen). Es stehen keine elektronischen Medien zwischen den Menschen. Unseren erwachsenen Schülern können wir nicht verbieten im Internet zu surfen. Aber wer unseren Rat befolgt und das nicht tut, lernt schneller und besser. Ein Sprachaufenthalt in der Sprachschule "Unbekanntes Deutschland" ist immer auch Gesundheitsurlaub, unaufdringliche „Psychotherapie“ und Unterstützung beim Großwerden, bei den Kleinen etwas mehr als bei den Großen. Und dabei wachsen die Deutschkenntnisse, von denen man viele mitnehmen und einnehmen kann, je nachdem, wie durstig oder hungrig jemand ist.
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